Netzwerk der Bürgerinitiativen
KEINE WINDRÄDER GEGEN DEN BÜRGERWILLEN
Windkraftanlagen gegen den erklärten Willen der Bürger – in der Dresdner Heide, im Schönfelder Hochland, in der gesamten Planungsregion. Wir sagen Nein. Und wir wollen das Windenergieflächenbedarfs-gesetz kippen.
EILANTRAG AN DEN OBERBÜRGERMEISTER
„
Der Dresdner Stadtrat hat bereits zweimal, 2012 und 2024, eine Ablehnung von Windrädern auf dem Gebiet der Landeshauptstadt beschlossen. Uns ist es wichtig, dass die demokratische Entscheidung des Stadtrates nicht durch die Hintertür von den grün dominierten Ämtern ins Gegenteil verkehrt wird.
Das Land Sachsen, insbesondere die CDU geführte Landesregierung, sollte durch ein Moratorium beim Ausbau der Anlagen den Bürgern signalisieren, dass sie die demokratischen Entscheidungen in den Kommunen respektiert.
Holger Zastrow
Team Zastrow hat beantragt, den Oberbürgermeister zu beauftragen:
„Im laufenden öffentlichen Beteiligungsverfahren zum ‚sachlichen Teilregionalplan Energieversorgung / Windenergienutzung‘ die ablehnende Haltung der Landeshauptstadt Dresden zur geplanten Ausweisung der Vorranggebiete 102 (Dresdner Heide), 101 (Triebenberg) und 100 (Rossendorf) mit Nachdruck und mit allen ihm und der Landeshauptstadt zur Verfügung stehenden Mitteln zu vertreten.“
Außerdem soll sich der OB in kommunalen Verbänden und gegenüber der Landesregierung für ein Moratorium beim Ausbau von Windkraftanlagen in Kommunen einsetzen, die durch Beschluss dagegen votiert haben.
Unser politisches Ziel
Wir wollen nicht nur diese einzelnen Windpark-Projekte verhindern. Unser Ziel ist es, das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) grundlegend zu reformieren – denn es gibt Windkraft einen bedingungslosen Vorrang, der demokratische Entscheidungen vor Ort aushebelt.
Windräder sollen nur dort entstehen, wo die Bürger sich ausdrücklich dafür entschieden haben – nicht dort, wo ein Bundesgesetz lokale Mehrheiten einfach überstimmt. Das ist keine Energiepolitik. Das ist Entmündigung.
Deshalb kämpfen wir nicht nur für Dresden, sondern für die gesamte Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge – und darüber hinaus für alle Kommunen in Deutschland, die sich gegen aufgezwungene Windvorranggebiete wehren.
WindBG reformieren
Das WindBG muss geändert werden: Kommunale Beschlüsse gegen Windkraft müssen rechtlich bindend sein. Kein Windpark gegen den Willen einer demokratischen Mehrheit vor Ort.
Bürgerentscheid vor Ort
Windkraftprojekte müssen einer lokalen Bürgerbefragung standhalten. Wo die Mehrheit Nein sagt, wird nicht gebaut – Punkt. Das ist gelebte Demokratie.
Gesamte Planungsregion
Betroffen sind Gemeinden von Dresden über Radeberg, Moritzburg, Ottendorf-Okrilla bis ins Erzgebirge. Wir vernetzen alle Initiativen zu einer starken Stimme in der Region.
Aktuelles
Am Triebenberg – vor Ort
Der Triebenberg ist mit 383 Metern der höchste Punkt Dresdens – ein einzigartiger Aussichtspunkt über das Schönfelder Hochland. Geplant sind hier Windkraftanlagen mit bis zu 300 Metern Höhe – höher als der Eiffelturm. Und nicht nur eine, sondern ein ganzer Windpark.
WINDRÄDER: EIN BRANDRISIKO
Windkraftanlagen können in Brand geraten – durch Überhitzung, technische Defekte oder Blitzschlag. Funkenflug kann sich auf Wald und Umgebung ausbreiten. Im Falle eines Brandes in einer über 200 Meter hohen Anlage ist eine Löschung durch die Feuerwehr praktisch unmöglich.
Die in den Rotorblättern genutzten Verbundwerkstoffe werden bei so einem Brand kilometerweit in der Landschaft verstreut und verseuchen den Boden für Generationen.
Ein reales Beispiel: In Crostwitz (Landkreis Bautzen) brannte ein Windrad, Funkenflug gefährdete die Umgebung. Die Feuerwehr konnte nur den umliegenden Bereich schützen – das Rad brannte kontrolliert ab.