Die Fraktionen von CDU, FDP/FB und Team Zastrow haben einen gemeinsamen Antrag zum Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept im Stadtrat eingebracht. Robert Reschke, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Team Zastrow begründet das wie folgt: „Das von der grünen Umweltbürgermeisterin vorgelegte Energie- und Klimaschutzkonzept geht nicht nur von unrealistischen Voraussetzungen aus, sondern setzt auch noch auf unrealistische Maßnahmen. Nicht nur, dass niemand weiß, wie viele Milliarden und hunderte Millionen das allein die Stadtbevölkerung kosten wird, bei dem angespannten Haushalt der Stadt Dresden wird es das Geld dafür schlichtweg nicht geben. So wird niemand bis 2035 oder 2040 die in diesem Konzept geforderte Menge an Windkraft oder Solar in die Stadt setzen, die noch dazu nichts zum Klimaschutz oder einer stabilen Energieversorgung beitragen. Diese Technologien existieren ohnehin nur, weil es Subventionen, Einspeisevergütungen und eine lautstarke Lobby gibt. Und schon allein die Zeitziele sind rein symbolisch gesteckt. Klima- und Umweltschutz muss dagegen anders gedacht werden. Keine Symbolik und keine Konzepte, die eh nicht umgesetzt werden. Dazu leistet unser interfraktioneller Antrag einen echten Beitrag. Fokussierte Maßnahmen, hohe Effektivität, bei überschaubaren Kosten, die Verwaltung bekommt exakte Vorgaben, die sie umzusetzen hat.“

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