Holger Zastrow

Fahrradbügel statt Straßenreperatur

Zu den Berichten der vergangenen Wochen zur Warthaer Straße in Dresden Cotta erklärt Holger Zastrow:

„Die Warthaer Straße ist ein Symbol für die Verkehrspolitik in Dresden, die seit 2015 von den Grünen verantwortet wird. Der Belag ist über weite Strecken kaputt, Schlaglöcher werden nur oberflächlich ge-flickt. Anwohner leiden unter der daraus resultierenden Lärmbelastung, Radfahrer sind durch den Zu-stand akut gefährdet. Im Radkonzept von 2017 ist der Abschnitt zwischen Gottfried-Keller-Straße und
Hamburger Straße mit der Priorität 1 eingeordnet. Auf der Strasse kommt es regelmäßig zu Unfällen mit Verletzten.

Jeder normale Mensch würde diese Straße sanieren. Stattdessen wird dort jahrelang nichts gemacht, um dann in einer Nacht und Nebel-Aktion Radbügel auf die Straße zu bauen. Das Ergebnis ist, dass sich nun alle, Radfahrer, PKW, Busse und die Bahn in der Mitte der Fahrbahn, dort wo die Gleise verlaufen, treffen. Auf so einen Irrsinn kann nur ein grüner Bürgermeister wie Hr. Kühn kommen. Seine Politik der systematischen Verlagerung von Autos auf die Schienen erreicht an der Warthaer Straße einen vorläufigen Höhepunkt. Die Folge davon: Noch mehr Lärm, höherer Verschleiß bei den Bahnen und Bussen und damit höhere Kosten für die DVB, noch mehr Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer. Es ist nur eine Frage der Zeit bis es dort richtig kracht. Wie lange noch, das ist die Frage, die sich stellt. Muss erst jemand infolge der Entscheidungen von Hr. Kühn zu Schaden kommen, bevor Oberbürgermeister und Stadtrat die notwendigen Konsequenzen ziehen?“

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