Statt neuer Bauvorhaben zur Unterbringung der Verwaltung muss jetzt die Finanzierung für die Schwimmhalle Klotzsche gesichert werden
Am 5. Februar informierte der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, geführt von Bürgermeister Kühn (Grüne), über die wichtigsten Hochbauvorhaben der Landeshauptstadt im Jahr 2026. In der Übersicht wurde vor allem über die geplanten Bauprojekte zur Unterbringung der Stadtverwaltung berichtet. Bereits in den vergangenen Jahren wurden erhebliche Summen in Verwaltungsgebäude investiert. Stadtforum, Neues Rathaus, Stadtteilrathäuser und weitere Projekte. Insgesamt wurden mehrere hundert Millionen Euro ausgegeben. Mit den „Neuen Arbeitswelten“ und den Ansprüchen an besonders hohe Standards haben sich dabei die Kosten pro Arbeitsplatz erheblich verteuert.
Andere Vorhaben, wie die Notsanierung der Schwimmhalle Klotzsche, sind offenbar noch immer nicht finanziell abgesichert.
Dazu Holger Zastrow: „Wir fordern jetzt eine verbindliche Zusage, dass wenigstens die Notsanierung der Schwimmhalle in Klotzsche in diesem Jahr stattfindet. Dafür muss das Geld jetzt bereitgestellt werden. Es kann und darf nicht sein, dass erneut weit über 100 Mio. Euro für die Sanierung von Verwaltungsgebäuden bereitstehen und gleichzeitig die Mittel für die Schwimmhalle Klotzsche noch immer nicht sicher sind. Rathäuser mit überzogenen Standards und auf der anderen Seite eine Schwimmhalle, die kurz vor der Schließung steht. Das passt nicht zusammen, ist aber typisch für die Art und Weise wie die grünen Ämter der Stadt arbeiten. Der Dresdner Norden ist offensichtlich das Stiefkind der Stadtplanung in Dresden. Im Norden entstehen die meisten neuen Arbeitsplätze aber die Infrastruktur, wie zum Beispiel die Königsbrücker Straße oder die Schwimmhalle, befindet sich auf dem Niveau der Steinzeit.“

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