Hochbezahlte Intendantin der Philharmonie offenbart ihr Kulturverständnis
Team Zastrow lehnt die angekündigte Gebühr für die Mitgliedschaft im Chor der Philharmonie kategorisch ab und fordert Konsequenzen für die Intendantin.
Dazu Matteo Böhme: „Die Intendantin der Philharmonie hat ein sehr seltsames Verständnis von Kultur und Ehrenamt. Die langjährige Arbeit des Chores verdient Respekt und Anerkennung. Gebühren von Chormitgliedern zu verlangen ist respektlos und in der Sache zudem frei von jedem Sinn. Die möglichen Einnahmen von 21.000 Euro pro Jahr decken gerade einmal 0,07% des Budgets der Philharmonie oder anders gerechnet ein Monatsgehalt von Fr. Roth. Wir fordern die Intendantin auf, diese Pläne unverzüglich zu beerdigen. In diesem Zusammenhang ist es befremdlich, wenn die Kulturbürgermeisterin A. Klepsch (Linke) die reguläre Sitzung des Kulturausschusses am 10. März absagt, weil es angeblich nichts zu beraten gäbe. Die anstehenden schwierigen Beratungen zum Nachtrags- und zum Doppelhaushalt erfordern sicher schwierige Entscheidungen, die man aber vorher mit den Stadträten besprechen sollte, bevor man damit losläuft und etablierte Einrichtungen wie den Philharmonischen Chor beschädigt.“

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