Praxistest zeigt die katastrophalen Folgen der Sperrung einer Autospur
Team Zastrow hat den Praxistest auf der Marienbrücke gemacht und die Fahrzeiten mit dem Kfz gemessen. Die Ergebnisse sind eindeutig. In der Woche vor der Sperrung der Autospur benötigte man in der verkehrsarmen Zeit des Vormittags etwas mehr als eine Minute, um von der Kreuzung Anton/Leipziger Straße über die Marienbrücke zu gelangen. Diese Fahrzeit hat sich beim Test am heutigen Vormittag fast vervierfacht.
Nicht nur die reine Fahrzeit auf der Brücke ist um ein Vielfaches länger, mindestens genauso gravierend ist der Rückstau in den Straßen, die zur Brücke hinführen. So benötigt man von der Eisenbahnstraße kommend insgesamt mehr als 11 Minuten Fahrzeit, um über die Marienbrücke in die Altstadt zu kommen. In der Gegenrichtung, von der Altstadt in die Neustadt betrug die Fahrzeit weniger als eine Minute.
Diese Fakten sind auch der Stadtverwaltung bekannt, da es auf der Marienbrücke eine automatisierte Erfassung der Reisezeiten (seit 04/2023) und der Verkehrsmengen (seit 01/24) gibt, wie eine Anfrage von Team Zastrow ergab.
Fraktionschef Holger Zastrow dazu: „Die Folgen der ignoranten Entscheidungen des Verkehrsbürgermeisters sind katastrophal für Autofahrer und Wirtschaft. Seine wiederholt getroffene Aussage, dass die Sperrung der Autospur auf der Marienbrücke für den Kfz-Verkehr nur zu Verzögerungen im Sekundenbereich führen, ist eine glatte Lüge. Selbst tagsüber staut sich der Verkehr aus der Brücke und die Fahrzeiten verlängern sich für PKW und LKW um ein Vielfaches. Wir fordern daher umgehend, diese Entscheidung, die unter dem Deckmantel des Adventsverkehrskonzeptes getroffen wurde, umgehend rückgängig zu machen.“

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