Ergebnisse des Verkehrsversuches 2024 zeigten keinen messbaren Nutzen

Team Zastrow kritisiert die angekündigte Sperrung einer Spur für PKW am Flügelweg in Richtung Cotta zugunsten von Bussen der DVB AG. 2023 wurde diese Sperrung bereits angekündigt und mit konkreten Zahlen seitens der DVB begründet. So wurde eine Fahrzeitverkürzung von 2 min bei der Linie 80 und in der Folge davon eine Einsparung eines Busses, bzw. von 250.000 Euro als Begründung angeführt. Weitere 250.000 Euro sollten als angeblich drohende Mehrkosten auf der Linie 70 vermieden werden. Im November 2024 wurden die Ergebnisse des Verkehrsversuches im Bauausschuss vorgestellt. Keines der 2023 angeführten Ziele wurde dabei erreicht. Die Beschleunigung der Busse wurde mit maximal 35 Sekunden und das auch nur in den Zeiten des Berufsverkehrs angegeben. Eine Einsparung erfolgte nicht. Dafür kam es aber zu deutlich längeren Fahrzeiten für PKW. Diese führten in Stoßzeiten sogar zum Rückstau auf die Flügelwegbrücke.

Dazu Holger Zastrow: „Die Sperrung einer Fahrspur zugunsten der Busse der DVB an der Flügelwegbrücke ist ein exemplarischer Vorgang der Verkehrspolitik in Dresden. Im Vorfeld werden angebliche Vorteile für den öffentlichen Nahverkehr verkündet. Weder die Zeitersparnis, noch die finanzielle Entlastung durch die Einsparung eines Busses, die beide versprochen wurden, sind im Versuch 2024 eingetreten. Trotzdem wird nun, am Stadtrat vorbei, die Sperrung vollzogen. Die einzige sichere Folge ist die Verlängerung des Staus. Durch den Bau der Hamburger Straße ist das gesamte Gebiet seit Monaten bereits durch einen Dauerstau geplagt. Das Nadelöhr an der Flügelwegbrücke zusätzlich zu verstopfen grenzt an Wahnsinn. Wir fordern die unverzügliche Rücknahme dieser Sperrung.“

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