Bereits 550.000 Euro durch die Stadt für Baken und Schilder verschwendet

Am 15. April 2026 hatte der Stadtrat den Auftrag erteilt, unverzüglich die Provisorien zur Verkehrsregelung im Umfeld der eingestürzten Carolabrücke durch eine kostengünstige Lösung zu ersetzen. In einer Antwort auf die Anfrage, wann dieser Beschluss umgesetzt wird, wird ausschweifend erklärt, warum bisher nichts passiert ist. In einem Satz zusammengefasst. Statt es einfach zu machen, wird es verkompliziert.

Dazu Holger Zastrow: „Einfach machen, dass ist offenbar in der Stadtverwaltung Dresden unmöglich. Statt die Baken und Schilder wegzuräumen und durch weiße Linien zu ersetzen, wird weitschweifig von Konzepten, Bauarbeiten, Bepflanzungen und anderem geschwafelt. Es wird erarbeitet, koordiniert, abgestimmt und terminlich angepasst. Bürokratensprech vom Feinsten. Mein persönlicher Favorit: „die teilweise dauerhafte Lösung“. Vermutlich steht die neue Brücke eher, bevor die „Provisorien“ beseitigt sind. Bisher hat dieser Wahnsinn mehr als 500.000 Euro gekostet. Wie lange will der Oberbürgermeister diesem Treiben seines grünen Verkehrsbürgermeisters noch zusehen? Angeblich sind die Kassen leer, Kita-Gebühren und Steuern sollen erhöht werden und gleichzeitig verschwendet die Stadt Steuergelder für solchen Nonsens.“

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