Team Zastrow hat sich auf der Fraktionssitzung am Montagabend einstimmig für den Entwurf von FEHCOR/TSSB ausgesprochen und wird gemeinsam mit anderen Fraktionen einen entsprechenden Änderungsantrag zur Vorlage der Stadtverwaltung am Donnerstag im Stadtrat einbringen.
Dazu Holger Zastrow: „Wir schätzen die markante Ästhetik und bis ins Detail sichtbare Kreativität des Entwurfs und wollen außerdem der Mehrheit der Dresdner Bürger eine Stimme geben. Mit dieser neuen Carolabrücke erhält Dresden ein Bauwerk, dass ich nicht in der barocken Kulisse versteckt oder gar wegduckt, sondern mit dem nötigen Feingefühl den heutigen Zeitgeist selbstbewusst sichtbar macht.
Niemand weiß, wie der Verkehr der Zukunft aussieht. Auch deswegen favorisieren wir diesen Brückenentwurf. Er lässt genug Spielraum in alle Richtungen und gibt nächsten Generationen die Chance, auf verkehrliche, aber auch städtebauliche Entwicklungen zu reagieren. Diese Möglichkeit bietet eine zu schmal geplante Brücke nicht. Wer heute zu klein baut, den bestraft die Zukunft.
Ansonsten erleben wir die immer gleichen Reflexe und das übliche Verhalten der links-grüne Seite. Selbstverständlich werden Stadtratsbeschlüsse, die den Autoverkehr nicht maßregeln, mit allen Mitteln bekämpft. Das beeindruckt in dieser Stadt niemanden mehr. Es sind dieselben Argumente und dieselben Muster und dieselben politischen Akteure, die schon gegen den Bau der A 17 Dresden-Prag, gegen den Bau der Waldschlößchenbrücke und gegen die Sanierung der Königsbrücker Straße waren. Zum Glück für Dresden haben sich diese Kräfte damals nicht durchgesetzt und werden sich diese Kräfte auch diesmal nicht durchsetzen.“

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